„Nimmt sich Zeit und hört zu, ist Papa, Mitmensch und politisch aktiv.“

Warum „Es hakt!“?
Der konkrete Auslöser war eine Entscheidung, die mich bis heute beschäftigt: Der Oberbürgermeister von Esslingen und ein Großteil des Stadtrates haben den ersten Bürgerentscheid zur Bücherei mehr als drei Jahre lang ausgesessen – und ihn dann einfach aufgehoben. Der Wille der Bürgerinnen und Bürger wurde schlicht ignoriert.
Genau das steht sinnbildlich für vieles, was mich antreibt. Ich beobachte seit Jahren, wie politische Entscheidungen getroffen werden, obwohl sich eine große Mehrheit der Bürgerschaft dagegen ausspricht. Wie Augenwischerei zur Kunst erhoben wird. Wie der ehrliche Dialog zunehmend fehlt.
„Es hakt!“ ist meine Antwort darauf – keine Partei, keine Interessengruppe, kein Förderantrag. Nur eine unabhängige Stimme, die hinschaut, nachfragt und aufschreibt.
Politisches Engagement
Ich glaube daran, dass Bürgerinnen und Bürger mehr sind als Zuschauer. Deshalb habe ich mich aktiv in die Kommunalpolitik eingebracht – mit meiner ersten Gemeinderatskandidatur 2014 in Bad Rappenau, den Bürgermeisterkandidaturen 2021 in Schönaich und 2022 in Wangen bei Göppingen sowie der Gemeinderatskandidatur 2024 in Esslingen. Nicht um Karriere zu machen, sondern weil ich überzeugt bin: Wer sich ärgert, muss auch handeln.
Beruflicher Werdegang
Mein Berufsweg ist so vielfältig wie die Themen, die mich bewegen: Ich habe als Chemisch-Technischer Assistent angefangen und dabei gelernt, genau hinzuschauen und Dinge zu analysieren. Dann folgte ein Quereinstieg als Lokführer – weil manchmal muss man einfach Dampf ablassen, am besten mit freiem Kopf den Schienen des Lebens folgen. Und schließlich die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten, damit ich auch verstehe, wie der Laden läuft – oder eben warum er es manchmal nicht tut.
Drei sehr unterschiedliche Welten, ein roter Faden: den Blick für das, was funktioniert. Und den Sinn dafür, was hakt.
Ich lebe seit 10 Jahren in Esslingen am Neckar – einer Stadt, die ich liebe und die mich gleichzeitig immer wieder antreibt, genauer hinzuschauen.
Als Vater weiß ich, was es bedeutet, Verantwortung zu tragen – nicht nur für die eigene Familie, sondern auch für die Gemeinschaft, in der wir leben. Vertrauen entsteht nicht durch große Versprechen, sondern durch Respekt, Zuhören und ehrlichen Dialog. Das ist mein Anspruch – privat wie politisch.
Was mich antreibt
Ich glaube an eine Gemeinschaft, die aus ihrer Geschichte lernt, die Gegenwart aktiv gestaltet und die Zukunft fest im Blick behält. Ein starkes, soziales Miteinander ist dabei das Fundament – nicht das Ziel, sondern der Weg.
„Menschen, die viel ertragen haben, wenden sich entweder von der Gesellschaft ab oder sie versuchen die Gesellschaft auf ihre Weise zu einem Besseren zu verhelfen.“ (Joschka 2025)
Mit den Worten hat Jens Spahn wohl recht: „Wir werden in ein paar Monaten wahrscheinlich viel einander verzeihen müssen.“ (Jens Spahn 2020). Er muss anscheinend verzeihen.
Ich möchte verzeihen – vor allem auch mir selbst. Sich selbst zu verzeihen ist der erste Schritt, um anderen verzeihen zu können.
Hast du ein Thema, das dir unter den Nägeln brennt? Schreib mir gerne.
